8. Taschen Apfeldruck und Blumenpressen verzieren mit den Erdbären am 19.11.2018

Taschen Apfeldruck und Blumenpressen verzieren mit den „Erdbären"

Am Mittwoch, den 19.11.18 trafen sich die Erdbären-Kindergruppe, um kleine Taschen mit wunderschönen Apfeldrucken zu verschönern.

Mit Stoffmalfarbe, aufgeschnittenen Äpfeln, und der immer tatkräftigen Unterstützung von einigen Mamas wurde die Tasche verziert: mit einem halbierten oder geviertelten Apfel und der Farbe, die zum Teil auch gemischt wurde. Waren die Taschen fertig bedruckt, hieß es trocknen mit dem Haarföhn und dann wurde gebügelt.

Dann hatte wir noch die Blumenpressen, die noch verziert werden sollten: mit Klebeband, Serviettenkleber und die von den Kindern gepressten Blüten, Gräsern und Blätter wurde eine Blumenpresse schöner als die andere.

Wie immer ein gelungener Nachmittag. Den fleißigen Helferinnen sage ich nochmal ganz herzlich „Vergelt’s Gott“.

Dank auch für die von den Kindern bedruckte Tasche für mich - die ist soooo toll!


7. Apfelfest am 17.10.2018

Unser Apfelfest! Was ist ein Pomologe und wie arbeitet er? Unter diesem Motto stand unser Apfelfest. Schorsch Loferer aus Rohrdorf kam uns in Götting besuchen. Er hatte jeder Menge Äpfel und  Birnen dabei. Nach der Begrüßung und Vorstellung aller, erklärte Schorsch was er als Pomologe eigentlich macht: es geht darum, Äpfel und Birnen zu bestimmen. Das ist gar nicht so einfach, denn es gibt geschätzt weit mehr als 1000 verschiedene Sorten. Um herauszufinden, wie ein Apfel heißt, muss man sich die Farbe, Form, Schale, Stiel und Blütenrest anschauen, das hilft schon weiter, dann schneidet man den Apfel auf und schaut sich das Kerngehäuse an; auch hier gibt es ganz verschiedene Formen und dann natürlich der Geschmack. Wichtig ist auch, dass es immer drei bis vier Äpfel von einem Baum sind, damit man die Verschiedenheit sehen kann.

Bei den Birnen ist das gar nicht anders. Es wurden Birnen und Äpfel probiert; auch die zum Mosten, mancheschmeckten schon ein wenig eigen... Es war ein toller Vortrag und jetzt kennen wir die Gräfin von Paris und die Pastorenbirne und kennen auch deren Unterschied. Eine Sorte hatte nicht mal einen Namen, weil keiner weiß, wie der Apfel heißt. Wir wissen jetzt auch, dass der Bodensee die meistern Pomologen hat und jede Menge Ahnung vom Obstbau.

Dann ging es zum Kuchen essen – danke den lieben Spenderinnen – es war wie immer köstlich! Am Ende unseres Festes stand noch die Prämierung des besten Apfelsaftes: 5 verschiedene heimische Apfelsäfte: Tina Hermanns Saft und der klare ORO Saft machten das Rennen: des kommt halt auf die Mischung an.

Zum Schluss bekam jedes Kind noch eine Tüte getrocknete Äpfel, natürlich auch mit Schokolade überzogen mit auf den Heimweg.

Danke allen Helferinnen, die heute dabei waren und uns so toll unterstützt haben.


6. Erdbären pressen Apfelsaft und dörren Apfelscheiben am 13.10.2018

Samstage sind eigentlich immer voller anderer Aktivitäten, da gibt es Fussball, Leichtathletik und vieles mehr. Aber wir wollten noch Äpfel pressen, drum musste es eben auch mal wieder ein Samstag sein. Die halbe Truppe war dennoch da und dann ging’s erst mal auf die Wiese unter den alten Boskop: hier wurde alles Fallobst gesammelt: die ganz schönen, kamen in den Eimer für die Trocknung. Die anderen, außer verschimmelte oder ganz kaputte kamen in den Sammelkorb und die ganz faulen in die Schubkarre für den Kompost.

 

Nun wurden die Äpfel fleißig gewaschen und dann in den Hacker gegeben, jeder durfte drehen und „seine Äpfel“ zerhacken. Die gehackten Äpfel kamen dann in die Handpresse und mit viel Muskelkraft und geschicktem Drehen lief auch schon der Apfelsaft in die Fangschale. Als genug Apfelsaft gepresst war, wurde probiert: erst einmal die Farbe: recht dunkel war der Saft; Boskop laufen schnell an, das sieht man dann an der Farbe. Dann das erste Schlückchen und den ersten Eindruck auf sich wirken lassen. Alle fanden den Saft sehr fruchtig und süß, trotzdem nur Boskop gepresst wurden. Dann wurde nochmal probiert und der Saft im Mund „gekaut“ – es kam doch tatsächlich ein Bananenaroma auf. Einfach super lecker und eine tolle Erfahrung, ganz frischen Apfelsaft trinken zu können.

Gut gestärkt wurden die schönen Äpfel für den Trockner vorbereitet:

Das Geschenk, der Apfelschäler vom Bezirksverband und zwei weitere Apfelschäler kamen zum Einsatz: die Äpfel wurden in Ringel geschnitten und dann mit einem großen Messer zuschnitten. Die Kinder richteten jetzt die Scheiben in den vom Kreisverband geschenkten Dörrapparat und zwei weitere Dörrapparate kamen ebenfalls zum Einsatz. Natürlich wurde auch der selbstgebaute Dörrapparat eingesetzt. Dann hieß es sich auf das Apfelfest zu freuen, denn dann soll es die trockenen Apfelscheiben geben.

Natürlich fand noch ein Apfelstaffellauf statt: zwei Gruppen, zwei Schüsseln und zwei Äpfel. Die Äpfel werden auf den Kopf des Kindes gelegt. Das Kind muss die Schüssel tragen. Fällt der Apfel vom Kopf und das Kind fängt den Apfel dann darf es den Apfel wieder auf den Kopf setzten und weitergehen. Fällt der Apfel zu Boden, heißt es von vorne anfangen. Hier ging es gar nicht darum, zu gewinnen, sondern darum, dass jedes Kind den Durchgang schaffte – und natürlich klappte das. Ein toller Mittag mit viel Sonne, leckerem Saft und wie immer tolle Kinder.

HERZLICHEN DANK AN BEZIRKS- UND KREISVERBAND FÜR DIE TOLLEN GESCHENKE!


Ehrung vom Bezirks- und Kreisverband am 7.10.2018

Ehrung

 

Am Sonntag, den 7.10.2018 lud der Kreisverband alle Kindergruppen ein, die am „Beiss Rein“ Wettbewerb teilgenommen haben. 

Wir freuen uns sehr über einen Apfelschäler vom Bezirksverband und ein Dörrapparat vom Kreisverband. 

Herzlichen Dank für die tollen Geschenke. 
Die Kinder (und Eltern) freuen sich und sind sehr stolz. 


5. Kindertreffen CO2 neutraler Dörrapparat

5. Aktion

 

Die „Erdbären" trafen sich gestern, nach der Sommerpause, um ihren eigenen „CO2 neutralen“ Dörrapparat zu bauen.

Eigentlich ist das ganz einfach: man geht zu einem netten OGV-Vorstandsmitglied mit viel zu viel Boskop-Äpfeln im Garten, sammelt zwei große Eimer gutes Fallobst.
Danach nimmt man Holzstäbe, die seitlich vorgebohrte Löcher haben, fädelt auf der einen Seite (mit Knoten) drei Stäbe auf; auf der anderen Seite hilft man sich in der „Parterre“ ebenfalls mit einem Knoten und die „erste" und "zweite Etage“ wird mit „Waschglupperl“ fixiert.
Vorher wurden entweder mit der „Apfelschälmaschine“ Spiralen geschnitten oder einfach Apfelringe. Die hängen jetzt an Gardinenstangen bei den „Erdbären" Daheim und dürfen trocknen und für eine wunderbares Apfelaroma im Zimmer sorgen. Sind sie dann trocken, kann die nächste Fuhre auf die Stangen.
Die Kinder haben das alles super gemacht und wir freuen uns, dass so viele wieder dabei waren.
Danke, den Apfelspendern und auch danke, dass wir immer wieder ins Schulhaus Götting dürfen.

4. Insektenhotel in der Dose

4. Aktion

 

Endlich trafen sich die Erbären im August wieder, um zum einem die Blühwiese im Genussgarten zu inspizieren und vor Ort kleine Insektenhotels für Wildbienen zu bauen.

Schon in der Frühe war es recht heiss. Wir setzten uns in den Schatten und dann ging’s auch schon los:
Dose - vorne offen, hinten Belüftungslöcher, Rundholz mit vorgebohrten Löchern für die Bienen und trockene Schilfrohrhalme und alles ab in die Dosen. Schon ist man fertig.
Die Dosen an einen schattigen und trockenen Ort hängen. Jetzt heißt es warten auf den Einzug der Wildbienen.

 


3. Kindertreffen Blühstreifen säen

3. Aktion

 

Die „Erdbären“ trafen sich am Samstag, den 12. Mai gleich um 10 Uhr in der Früh im Genussgarten, um einen Blühstreifen für unsere Bienen und Insekten zu säen.

Aber zuerst einmal wollten wir ganz genau wissen, was da in bzw. auf den Boden sollte. 

Unser Genussgarten oder auch, „die kleinste Streuobstwiese der Welt“ genannt, liegt direkt am romantischen Goldbach. Neben diesem Goldbach muss ein drei Meter breiter Streifen frei bleiben, den wir nicht mit Obst oder Büschen bepflanzen dürfen, da der Bach regelmäßig abgegraben wird. Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis Genussgarten eine einfache Bienenweide erdacht.

Und hier kommen unsere kleinen Helfer und Helferinnen ins Spiel: sie säen diese Wiese.

Bei strahlendem Sonnenschein und richtig warmen Temperaturen setzten die „Erbären“ sich in den Schatten und sichteten erst einmal die Samen, die da in den Boden sollten!

11 verschiedene Samensorten wurden gezählt und alle wurden genauestens angeschaut: da war zum Beispiel die Sonnenblumensamen schwarz mit weißen Streifen oder die Ringelblumen, bei der sich die Samen nicht nur ringeln, sondern auch Widerhaken haben und dafür sorgen, dass der Same weitergetragen wird (z.B. von Tieren; Socken funktionieren auch, fanden die Kinder heraus). Die feine ovale Leinsaat, ganz glatt, oder Phacelia waren ganz rund, der Buchweizen eckig und das Adonisröschen musste sogar tags zuvor in Wasser eingeweicht werden, weil der Same so hart ist; oder der Mohnsamen, so winzig, dass man ihn fast nicht sieht.

So etwas anzufassen und zu fühlen und zu wissen, dass in diesen kleinen Körnern die Kraft steckt eine stattliche Blume zu werden, war schon interessant.

Wenn die Bienenweide wachsen will, werden die Farben von gelb über orange, blau, rot und weiß sein! Rückwärts und vorsichtig säte jedes Kind die Samen, dann wurde gewalzt, dass die Samen Bodenkontakt bekommen und dann gegossen. Jetzt heißt es: warten und hoffen, dass es sprießt. Die Trockenheit und die Hitze sollen in der nächsten Zeit etwas weniger sein, so hoffen wir auf eine schöne Bienenweide.


2. Kindertreffen Erdbeeren pflanzen

2. Aktion

Gleich am nächsten Samstag, den 28. April gab es das nächste Treffen. Diesmal waren das Pflanzen von Erdbeeren auf dem Programm; das hatten sie die Kinder der Kindergruppe vom letzten Jahr gewünscht; und die Überlegung, wie denn nun die feste Kindergruppe heißen soll.

Erdbeeren passen ganz gut zu den Obstblüten, denn man kann den Unterschiede zwischen einer Erdbeerblüte und eine Apfelblüte ganz gut erkennen: die Erdbeere hat keinen Stempel und keine Narbe. So fanden wir dann auch raus, dass die Erdbeere eine Scheinfrucht ist und zu den Nüssen zählt, allerdings aber auch, wie der Apfel zu Familie der Rosengewächse gehört. Nachdem wir genug auf der Wiese unter einen schönen alten Apfelbaum theoretisiert hatten, pflanzten jedes Kind zwei Erdbeeren in einen eigenen Topf. Vorher wurde noch erklärt, dass das Umpflanzen immer Stress für Pflanzen bedeutet, also waren wir alle sehr, sehr vorsichtig. Wir tunkten die kleinen Pflanzen nach dem Austopfen aus dem kleinen Topf in eine Lösung auf Gesteinsmehl, EM und Pflanzenhomöopathie und setzten sie in größere Töpfe in gute ganz leicht saure Erde. Die Idee hier ist es, sich um etwas zu kümmern, das lebt und wenn man der Pflanze Licht, Wasser und gute Pflege gibt, bekommt man wunderbar süße Erdbeeren.

 

Die Kinder waren so begeistert, dass sie sich am Ende für den Gruppennamen: „Die Erdbären“ entschieden haben.


1. Kindertreffen Apfelblüte

1. Aktion

Am Mittwoch, den 25. April 2018 traf sich die „feste Kindergruppe – Beiß’ Rein“ zum ersten Mal auf der Pfarrwiese am Maibaum.

Bei schönstem Sonnenschein und blühenden Bäumen wuselten nicht nur die Bienen auf der Wiese herum.

Bevor wir uns die Bäume genauer anschauten, haben wir uns gefragt, was eine Streuobstwiese eigentlich ist und wieso Menschen solche Wiesen angelegt haben. Heute, so fanden wir heraus, verlieren diese Wiesen immer mehr an Bedeutung, was alle Kinder sehr schade fanden!

Das tolle an unserer Pfarrwiese jedoch ist, dass dort Schafe weiden, also wird diese Wiese im Grunde so genutzt wie früher, das ist doch schön: man lässt Tiere grasen, hat Obstbäume und kann so die Wiese zweifach nutzen und die Düngung geschieht praktisch automatisch.

Wir schauten uns die Bäume genau an und pflückten eine einzige Apfelblüte, wir wollen ja möglichst viele Äpfel ernten, und schauten uns die Blüte ganz genau an. Stempel mit Narbe waren sehr gut erkennbar; sie waren umgeben von Staubblättern und fünf Blütenblättern. Es wurde dann doch gerätselt wo jetzt genau der Apfel entsteht – Am Stempel oder doch am Blütenboden? Da warten wir doch noch ein bisschen und beobachten das weiter. 

Um die verschiedenen Obstbäume unterscheiden zu können, fanden wir heraus, dass die Rinde der einzelnen Obstsorten unterschiedlich sind – also wurde mit einen Blatt Papier und Wachsmalkreide die Rinde „kopiert“ und ganz schnell stellte sich heraus, dass die Kirsche die glatteste Rinde hat, aber auch die Birne hat eine relativ glatte Rinde! Nicht so die Zwetschge oder der Apfel. Danach gab es eine Geschichte über einen sehr alten Apfelbaum mit einer sehr großen Blüte und wie Hummel, Biene, Schwebfliege und Wildbiene die Blüte besuchten und bestäubten und den Nektar tranken bis die Blüte müde wurde und schließlich von den mitgebrachten Pollen der Bienen und Hummeln befruchtet worden war! Wie die Geschichte weitergeht wird sich zeigen – erst, wenn es kleine Äpfel am Baum gibt, werden wir die Geschichte weiterlesen. 

Danach ging es ins Schulhaus Götting, das wir dankenswerter Weise nutzen dürfen, in den Werkraum und das Bauen einer Blumenpresse stand auf dem Programm. Jedes Kind hat ein Loch mit einer Bohrmaschine  durch die Holzpresse selbst gebohrt – mit Schutzbrille und Einweisung – das ging prima! Die Kanten wurden mit Schmirgelpapier gebrochen, Pappe und Löschpapier eingelegt und dann zusammen geschraubt. Jedes Kind bekam eine Erklärung, wie man die Blumen oder Blätter oder Kräuter presst. Das kann zu Hause selbständig gemacht werden und sobald genug gepresste Blumen vorhanden sind, werden wir die Blumenpressen damit von außen verzieren.

Die Zeit verflog viel zu schnell, aber am Samstag treffen wir uns schon wieder, um eigene Erdbeeren in Töpfe zu pflanzen.